Warum wickelt sich das Schnurende mit den Muttern um den Stock?
Das Naturgesetz
Wenn man die Muttern los lässt, schwingen sie wie ein Pendel zur Seite (siehe Bild 2).
Die Geschwindigkeit des Pendelschwungs wird vom Gewicht der Muttern und der Pendellänge bestimmt: je kürzer die Schnur, desto kürzer die Schwingungsdauer, d.h. das Pendel schwingt immer schneller.
Die Abfährtsgeschwindigkeit des Bechers wächst beim Herunterfallen durch die Erdanziehung g (v= √ 2gh ). Die dadurch entstehende Bewegungsenergie des Bechers wird durch die Schnur auf die Muttern übertragen. Die Mutter nehmen immer mehr Bewegungsenergie auf, bis ihr Ausschlag so groß wird, dass sie über die waagerechte Lage des Stocks hinaus schwingen; es kommt zum Überschlag (Bild 3). Die Pendelschnur wickelt sich um den Stab und es kommt zu einem abrupter Halt des Bechers (Bild 4).
Beispiel aus dem Alltag
Um eine Standuhr nachzustellen, verschiebt man das Pendelgewicht und ändert damit die Geschwindigkeit des Pendels.
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